Bildungszeit "Profit statt Menschenwürde". Menschenhandel und Arbeitsausbeutung - gestern und heute. Ein Angebot von Arbeit und Leben und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so beginnt nicht nur das deutsche Grundgesetz, sondern auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Dennoch wird dieses Prinzip bis heute millionenfach verletzt: Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit bis hin zu modernen Formen der Sklaverei und Menschenhandel sind weltweit Realität – auch in Deutschland.
Diese Bildungszeit nimmt die Geschichte und Gegenwart von Arbeitsausbeutung in den Blick. Sie beleuchtet die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und im deutschen Kolonialismus und fragt nach den zugrunde liegenden Menschenbildern und Machtstrukturen. Welche Kontinuitäten bestehen bis heute – und wie wirken sie sich auf unseren aktuellen Umgang mit Arbeit, Abhängigkeit und die Rechte der Betroffenen aus?
Im Austausch mit Expert:innen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen – darunter das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, die Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel, das Deutsche Institut für Menschenrechte und Berlin Postkolonial e. V. – werden die komplexen Zusammenhänge zwischen Geschichte und Gegenwart, politischer Verantwortung und Handlungsspielräumen für die Zukunft diskutiert.
Die Anmeldung erfolgt bis Ende April bei Arbeit und Leben.